Wir haben vier Monate lang rund 25 Lösungen geprüft – ETRON onRetail war für uns am Ende die smarteste Lösung.
25 Schulen mit Bistrobetrieb und täglich viele hundert Transaktionen pro Standort in kürzester Zeit: Lehmanns Catering brauchte ein neues Kassensystem, das an vielen Außenstellen zuverlässig läuft, für viele Mitarbeitende leicht zu bedienen ist – und sich nahtlos mit ihrem Vorbestell- und Bezahlprozess verbindet. Im Gespräch erzählen Barbara Faßbender und Björn Kuchern, warum sie sich nach intensiver Marktsichtung für ETRON onRetail entschieden haben und welche Abläufe damit heute deutlich einfacher funktionieren.
Lehmanns Catering ist auf Schulverpflegung spezialisiert und versorgt Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen mit Mittagessen. An weiterführenden Schulen betreibt das Unternehmen zusätzlich Kiosk- bzw. Bistrobereiche für Snacks, Frühstück und Getränke.
Im Interview spricht Markus Zoglauer (Geschäftsführer von ETRON) mit Barbara Faßbender (Leiterin Coolinary Schulverpflegung, weiterführende Schulen) und Björn Kuchem (EDV-Verantwortlicher, Betreuung der Kassen und Schnittstelle zu ETRON) über den Auswahlprozess ihres neuen Kassensystems, ihre innovative Bezahllösung foove und ihre bisherigen Erfahrungen mit ETRON onRetail.
Markus Zoglauer: Frau Faßbender, was macht LEHMANNs genau?
Barbara Faßbender: Wir sind in der Schulverpflegung tätig und kochen Mittagessen für Kindergärten und Schulen. Zusätzlich betreiben wir an weiterführenden Schulen noch Kioskverkauf bzw. Bistrobereiche. Dort setzen wir ETRON onRetail an den Kassen ein. Aktuell betreiben wir solche Kantinen und Bistrobereiche an 25 weiterführenden Schulen. Insgesamt beliefern wir rund 200 Kunden und beschäftigen etwa 200 Mitarbeitende.
Markus Zoglauer: Und welche Produkte laufen typischerweise über die Kassen?
Barbara Faßbender: Vor allem Kioskartikel wie Snacks, belegte Brötchen, süße Backwaren, Getränke und Süßwaren – und je nach Standort auch Mittagessen, wenn es nicht vorgebucht wurde.
Markus Zoglauer: Herr Kuchem, was ist Ihre Aufgabe bei LEHMANNs?
Björn Kuchem: Ich bin für die EDV zuständig, betreue die Kassen und bin die Schnittstelle zu externen IT-Dienstleistern und Softwareanbietern wie etwa ETRON.
Markus Zoglauer: Warum haben Sie sich am Ende für ETRON onRetail entschieden?
Björn Kuchem: Das System, das wir zuvor in Verwendung hatten, ist über die Jahre immer teurer geworden und gleichzeitig in der Bedienung zu komplex und insgesamt veraltet. Deshalb haben wir rund vier Monate lang intensiv evaluiert und uns ungefähr 25 Lösungen im Detail angesehen und ETRON onRetail war für uns die smarteste Lösung.
Markus Zoglauer: Dieses Kompliment freut uns natürlich sehr – so ein Zitat könnte sich unser Marketing nicht besser ausdenken.
Björn Kuchem: Und es war nicht nur eine Frage von Bedienung und Innovationsgrad: Preislich konnten wir im Vergleich zum Vorsystem über 60% der Kosten einsparen.
Markus Zoglauer: Ein zentrales Thema ist bei Ihnen Vorbestellung und Bezahlung. Wie läuft das in der Praxis?
Barbara Faßbender: Die Eltern bestellen das Essen über foove vor – per App oder online – und laden Guthaben auf. Weil foove in ETRON onRetail integriert ist, können die Kinder an der Kasse ganz einfach per QR-Code aus der App bezahlen. Das macht den Ablauf an den Standorten deutlich schneller und alltagstauglich. Ein großer Vorteil für Eltern: Sie können Limits setzen – zum Beispiel ein Tageslimit, sodass am Kiosk pro Tag nicht mehr als 5 oder 10 Euro ausgegeben werden darf.
Markus Zoglauer: Das klingt nach einem sehr innovativen System!
Barbara Faßbender: Ja, absolut. Die Lösung wurde gemeinsam mit foove entwickelt, sodass die Anforderungen aus der Praxis im Schul- und Kioskalltag wirklich erfüllt werden. Inzwischen wurde diese Kombination aus foove-Bezahlsystem und ETRON onRetail bereits bei mehreren Catering-Firmen und Kantinenbetreibern in Deutschland umgesetzt.
Björn Kuchern: Genau – erst nächste Woche habe ich wieder einen Termin, bei dem sich Kantinenbetreiber die Lösung direkt vor Ort ansehen.
Markus Zoglauer: Wie lief die Einführung – gerade bei vielen Kassen und vielen Mitarbeitenden?
Björn Kuchem: Die Installation haben wir intern umgesetzt. Vorhandene Kassenhardware konnten wir weiterverwenden; ergänzt haben wir nur die QR-Reader, um das Bezahlmedium von foove zu verarbeiten.
Markus Zoglauer: Und wie haben Sie Ihre Mitarbeitenden geschult?
Björn Kuchem: Ich wurde von ETRON geschult und habe die Schulungen intern übernommen. Bei über 60 Kräften, die an den Kassen kassieren, ist eine klassische „alle in einen Schulungsraum“-Schulung kaum praktikabel. Deshalb haben wir dann die Schulungen vor Ort an den Standorten durchgeführt.
Barbara Faßbender: Das hat sehr gut funktioniert: Das System ist insgesamt sehr bedienerfreundlich, dadurch war die Schulung entsprechend unkompliziert.
Markus Zoglauer: Sie haben auch kürzlich die digitalen Belege von unserem Partner Anybill eingeführt – wie sind Ihre Erfahrungen?
Björn Kuchem: Ja, wir haben im Mai 2025 unsere Kassen auf digitale Belege umgestellt und sehen bereits messbare Effekte: Aktuell sind es 820 Kilometer eingespartes Papier bzw. 360 kg Papierersparnis. Für uns kommt im Alltag nur noch der Z-Bericht raus.
Markus Zoglauer: Was steht als Nächstes an?
Björn Kuchem: Grundsätzlich sind wir mit dem System sehr zufrieden. Als nächsten Schritt planen wir die digitale Bestellung der Kioske über das ETRON System.
Markus Zoglauer: Vielen Dank für die Einblicke und das offene Gespräch.
Barbara Faßbender: Sehr gern – danke ebenfalls.
Björn Kuchem: Danke auch von meiner Seite.




