Die ETRON-Bienen im Winter

Wir freuen uns über frische Bienenpost und erfahren diesmal, wie es unseren fleißigen Bienen im Winter ergangen ist:

Liebe BienenPatinnen und Bienenpaten

Aufgewacht!

Das ist das Schönste – wenn im Frühjahr die Bienen aus ihrem Stock herausfliegen. Es gab schon ein paar warme Tage und die nutzen die fleißigen Mädels sofort. Dabei haben sie natürlich auch im Winter nicht geschlafen. Bienen schlafen zwar abwechselnd, oder begeben sich in Ruhephasen, aber alle schlafen nie. Sie halten den Stock auch im Winter auf etwa 23-29 Grad indem sie mit den Flügeln schlagen und so Wärme erzeugen.
Die Kraft dafür holen sie sich aus dem Honig. Sie schmiegen sich zu einer Kugel zusammen und fressen sich entlang der Honigwaben.

Die Winterbienen

Die Bienen leben bis maximal 3 Monate, aber die Winterbienen die am September, Oktober im Stock aufwachsen überleben ein halbes Jahr. Sie sind es, die im Frühjahr dann auch die ersten Pollen sammeln und die junge Brut füttern. Wenn das Überleben des Volkes gesichert ist, sterben sie.

Besuch im Bienenstock

Bei einer Kontrolle im Winter haben wir unter einem der Aludeckel, die dem Abhalten des Wassers dienen, eine Schar Marienkäfer gefunden. Dieser bunte Haufen hat die Wärme des Bienenstocks genutzt, um darauf zu überwintern. Ein befreundeter Biologe hat gemeint, das sei eine seltene Zusammenkunft – und dass es lauter asiatische Marienkäfer seien, die hier auf den Frühling warten.

Hunger

Das Frühjahr ist eine heikle Zeit, denn gerade da kann es sehr leicht passieren, dass ein Volk verhungert. Denn im Frühjahr geht es richtig los: Die Königinnen legen bei uns ab etwa Mitte Jänner wieder Eier und die Brut muss versorgt werden. Da brauchen die Bienen richtig viel Futter bis zu 2 kg in der Woche. Während sie im Winter auf Sparflamme gefressen haben, benötigen sie im Februar viel Futter, um ihre Brut aufzuziehen. Ältere Völker wissen, wieviel sie benötigen. Bei den jungen Völkern müssen wir sehr aufpassen.
Um das Gewicht zu erkennen, heben wir den Bienenstock auf einer Seite ein wenig an. Das Gewicht zeigt an, ob und wieviel Futter das Volk noch im Stock hat. Denn wenn ich 40 Bienenstöcke hebe, nur etwa 1 – 2 cm genügt, dann lassen sich sehr schnell die Unterschiede im Gewicht erkennen.
Bei einem unserer letzten Besuche bei warmem Wetter sind sie geflogen und da war dieses wunderbare Geräusch des Summens. Judith hat mich angelacht und gesagt: „Ach, ist das schön“
Ich freue mich, wenn Sie uns als Bienenpatin und Bienenpate besuchen kommen. Nicht nur der Honig und der Geruch sind wunderbar, das Summen macht glücklich.

Summende Grüße
Ihre Honigwerkstatt

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